SYLA BAU – Trockenbau und Renovierung
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Ratgeber

Wohnung renovieren vor dem Einzug: die richtige Reihenfolge

Wer in München eine Wohnung übernimmt und vor dem Einzug ein paar Wochen Zeit hat, sollte sie nutzen. In einer leeren Wohnung geht alles schneller, sauberer und günstiger als später zwischen Möbeln. Entscheidend ist die Reihenfolge.

Zuerst: alles klären, was Zeit braucht

Bevor der erste Handwerker kommt, sollten die Fragen beantwortet sein, die den Ablauf blockieren können. Als Mieter brauchen Sie für bauliche Veränderungen die Zustimmung des Vermieters, schriftlich. In einer Eigentumswohnung kann je nach Vorhaben ein Beschluss der Eigentümergemeinschaft nötig sein. Und wenn Sie Elektro- oder Sanitärarbeiten planen, sollten die Fachbetriebe früh angefragt sein – deren Terminkalender ist meist der Engpass.

Die Reihenfolge in der Praxis

  1. Rückbau und Demontage – alte Beläge raus, Einbauten entfernen, Tapeten ablösen. Was jetzt nicht wegkommt, steht später im Weg.
  2. Installationen – Elektro und Sanitär. Alles, wofür Wände geöffnet werden müssen, passiert vor dem Trockenbau.
  3. Trockenbau – Trennwände, Vorsatzschalen, abgehängte Decken. Jetzt sind die Leitungen gelegt und können verkleidet werden.
  4. Spachtel- und Untergrundarbeiten – Wände und Decken in den Zustand bringen, in dem gestrichen werden kann.
  5. Malerarbeiten – Decken zuerst, dann Wände.
  6. Bodenbeläge – erst jetzt, wenn oben nichts mehr tropfen oder stauben kann.
  7. Sockelleisten und Endmontage – Leisten, Türen, Schalterabdeckungen, Armaturen.
  8. Endreinigung – vor dem Möbeltransport, nicht danach.

Die häufigste Abweichung von dieser Reihenfolge ist der Boden, der zu früh verlegt wird. Das rächt sich fast immer: Farbspritzer, Kratzer durch Leitern, Staub in den Fugen.

Zeitpuffer einplanen

Zwischen den Gewerken liegen Trocknungszeiten. Spachtelmasse braucht je nach Schichtdicke und Raumklima ihre Zeit, frisch gestrichene Wände auch. Diese Zeiten lassen sich nicht durch mehr Personal verkürzen.

Rechnen Sie für eine Dreizimmerwohnung mit umfassender Renovierung realistisch mit drei bis fünf Wochen, wenn mehrere Gewerke beteiligt sind. Wer den Umzugstermin auf den letzten möglichen Tag legt, gerät fast sicher unter Druck. Ein Puffer von einer Woche ist keine Verschwendung.

Was Sie selbst machen können

Rückbau und Entrümpelung sind der Teil, bei dem Eigenleistung sich am ehesten lohnt: viel Zeit, wenig Fachwissen. Tapeten ablösen, alten Teppich herausreißen, Einbauten demontieren – das können die meisten selbst.

Zwei Einschränkungen: Der Bauschutt muss weg, und das ist ohne Fahrzeug mühsam. Und wenn Sie unter altem PVC auf einen dunklen, zähen Kleber stoßen, hören Sie bitte auf. In Gebäuden aus den 1960er bis 1980er Jahren können solche Kleber asbesthaltig sein. Das ist ein Fall für einen Fachbetrieb, nicht für ein Wochenende mit dem Spachtel.

Reihenfolge bei begrenztem Budget

Wenn nicht alles auf einmal geht, machen Sie zuerst das, was später schwer nachzuholen ist: alles, wofür Wände geöffnet oder Böden aufgenommen werden müssen. Eine Wand streichen können Sie in fünf Jahren auch noch mit Möbeln im Raum. Eine Leitung verlegen oder eine Trennwand stellen nicht ohne erheblichen Zusatzaufwand.

Wobei wir unterstützen

Wir übernehmen die Schritte 1 sowie 3 bis 4 und je nach Vorhaben 6 und 7 – also Rückbau, Trockenbau, Spachtel- und Untergrundarbeiten sowie Bodenbeläge. Für Elektro, Sanitär und Malerarbeiten arbeiten wir mit den entsprechenden Betrieben zusammen und stimmen den Ablauf ab, damit die Gewerke ineinandergreifen und nicht aufeinander warten.

Beitrag von SYLA BAU, Fürstenfeldbruck · Zuletzt aktualisiert am

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